Sa
28
Aug
2010
Jeder Mensch braucht einmal die Hilfe eines Therapeuten und Therapeuten sind davon auch nicht ausgenommen. Seit einiger Zeit plagen mich Schmerzen, die ich nicht selber therapieren kann. Daher habe ich mich entschlossen, die Hilfe eines anderen Therapeuten in Anspruch zu nehmen.
Mir wurde ein traditionell chinesischer TCM-Arzt empfohlen und da ich selber mit Akkupunktur-Punkten arbeite, fand ich das eine gute Idee. Ich bin offen für Neues und absolut neugierig, andere Therapieformen kennenzulernen. Daher fand ich es spannend, einmal zu sehen, wie ein fernöstlicher Arzt so arbeitet.
Mein erster Eindruck in der Praxis war total gut und ich fand es super, wie nett ich empfangen wurde. Auch die mir ausgehändigten Informationsblätter machten einen positiven Eindruck auf mich. Da mein zuständiger Arzt nicht wirklich deutsch sprach, war eine Dolmetscherin anwesend, welche die Untersuchungsnotizen machte und übersetzte. Nach dem Erstgespräch ging es also los mit der Akkupunktur. Schon bei der ersten Nadel merkte ich, wie es durch meinen Körper strömte. Leider verging das interessante Gefühl sehr schnell, da bei sehr vielen Akkupunkturpunkten ich richtigehend Stromstösse empfand. Das war alles andere als hilfreich und ich versuchte, mich nicht zu verkrampfen. Was absolut nicht einfach war!
Nach der ersten Behandlung war ich total fertig, konnte meine Hände kaum mehr bewegen und hinkte mit dem einen Bein. Ich nahm das Ganze nicht allzu tragisch und nahm es als Erstreaktion in Kauf.
Bei der zweiten Behandlung war ich nicht mehr so locker, wie beim ersten Mal, versuchte aber weiterhin, mich zu entspannen. Die Schmerzen waren noch stärker als beim ersten Mal. Aber ich war nicht mehr so kaputt danach.
Noch heftiger wurde alles bei der dritten Behandlung und beim anschliessenden ruhigen Daliegen (ca. 35 Min.) war keine richtige Entspannung mehr möglich.
Zu hause habe ich mich dann dazu entschlossen, die Behandlung abzubrechen. Mein ganzer Körper tat nur noch weh und es machte für mich keinen Sinn, wenn die Behandlung nur schmerzhaft war. Wie soll so eine Gesundung eintreten? Ich rief also an, um die verbleibenden Termine abzusagen. Die Praxishelferin war sehr nett und fragte mich nach den Gründen dafür. Nachdem ich ihr meine Gründe erklärt hatte, meinte sie, man könnte es ja auch mit der TuiNa-Massage (Akkupunktur-Punkte werden massiert) versuchen. Die sei auch sehr effektiv. Sie hätten zwischendurch Klienten, die mit den Nadeln Probleme hätten, aber dann gute Erfahrungen mit dieser Massage machen.
Das fand ich eine gute Alternative und ich willigte ein. Ziemlich entspannt ging ich also zur nächsten Behandlung. Dieses Mal hatte ich einen anderen Arzt, der für die TuiNa-Massage spezialisiert ist. Er untersuchte meinen Körper und teilte dann seine Behandlungmethode mit. Zuerst TuiNa-Massage und dann Akkupunktur! Ich war total baff und lies das Gerede von der Dolmetscherin, wie toll die Behandlungserfolge vom Arzt seien, über mich ergehen.
Spätestens da hätte ich nein sagen sollen. Leider war ich aber dermassen perplex, dass ich gar nicht reagieren konnte. Ich hielt das Ganze irgendwie noch für ein Missverständnis, wahrscheichlich hatte ich mich verhört.
Die Massage war absolut grässlich. Für mich war das keine Massage sondern ein Foltern. Zusätzlich hatte ich noch eine Zerrung am Oberschenkel, was ich auch erwähnte, aber da wurde keine Rücksicht darauf genommen. Teilweise mit massiver Kraft wurde auf mir rumgedrückt. Als die erlebte Viertelstunde (und gefühlten 3 Std.!) vorbei waren, kam er tatsächlich mit Nadeln. Ich war wie paralisiert. Bereits bei der zweiten Nadel jagte der Stromstoss wieder voll durch meinen Körper. Als er die nächste Nadel in der Kniekehle ansetzen wollte (Eine Stelle, die seit dem erstem Mal sehr empfindlich ist.), sagte ich nein. Er meinte dann, das sei eine sehr wichtige Stelle, aber ich konnte nicht mehr und lehnte ab.
Nun sollte ich mich ca. 40 Minuten entspannen. Von Entspannung war keine Rede und ich war selber schockiert, als mir die Tränen aus den Augen liefen. Ich fühlte mich total ausgeliefert, übergangen und nicht wahrgenommen. Mein ganzer Körper schmerzte und fühlte sich total verkrampft an.
Ich brauchte die 40 Min., um einigermassen von diesem Schmerzlevel runterzukommen und für mich klar zu entscheiden, keine weiteren Behandlungen hier machen zu lassen. Auch kam mir während dieser Zeit der Input, mich vermehrt mit den Akkupunktur-Punkten auseinander zu setzen und sie in meiner Praxis einzusetzen.
Nach Ablauf der "Entspannungszeit" kamen Arzt und Dolmetscherin hinein und entfernten die Nadeln. Als ob es nicht schon genug gewesen wäre, wollte er noch einmal eine Nadel setzen... Ich konnte das nicht fassen. Wie oft musste ich denn noch sagen, dass ich keine Akkupunktur mehr möchte. "Keine Nadeln mehr!", sagte ich. Ich merkte, dass der Arzt eingeschnappt war, aber zu diesem Zeitpunkt war mir das egal. Es ging hier um mich und nicht um das verletzte Ego des Therapeuten!
Als der Arzt draussen war, sprach ich noch mit der Dolmetscherin. Das Einzige, was sie dauernd sagte, war, das dies normal sei und ein gutes Zeichen dafür (wenn es weh tut), dass die Nadel richtig gesetzt sei. Sie ging überhaupt nicht auf mich ein.
Die Praxisassistentin draussen konnte es nicht fassen, dass jetzt trotzdem Akkupunktur bei mir gemacht wurde. Sie fand es überhaupt nicht in Ordnung und verstand, dass ich nicht mehr kommen würde. Sie wollte auf alle Fälle mit der Dolmetscherin darüber reden. Schön, dass doch wenigstens jemand auf mich eingegangen ist...
Ich muss dazu sagen, dass ich keine Nadelphobie oder etwas in der Art habe. Mir macht es auch überhaupt nichts aus, wenn bei mir Blut abgenommen wird. Man kann es also nicht darauf abschieben.
Wie der Zufall so wollte, telefonierte ich ein paar Minuten später mit einer Kollegin, die ebenfalls als Therapeutin tätig ist. Sie selber geht auch zur Akkupunktur und konnte es sich gar nicht erklären, dass mir das so weh tat. Plötzlich hatte sie die Eingebung, dass ich auf die Silbernadeln reagiere. Das machte für mich absolut Sinn, denn ich vertrage keinen Silberschmuck. Innerhalb kürzester Zeit wird der Schmuck und meine Haut darum herum schwarz, wenn ich Schmuck aus Silber trage. Da hatten wir also wahrscheinlich die Ursache für meine starke Reaktion auf die Akkupunktur...
Fakt ist, dass durch diese ganzen Vorfälle der Heilungsprozess ganz klar länger geht. Allein der psychische Aspekt, dass ich dermassen übergangen wurde, setzt mir recht zu und gibt mir zu denken. Wieso ist mir das passiert? Es muss ja irgendeine Resonanz in mir vorhanden sein, dass ich das erlebte. Ziemlich sicher geht es auch darum, mich viel klarer wahrzunehmen und viel früher nein zu sagen. Die Hürde, sprachlos zu sein, viel schneller zu nehmen. Tja, da bin ich wohl beim Thema: meine Lektion (laut Handanalyse) ist die Abgrenzung. Ich muss lernen, mich abzugrenzen. Nichts zuzulassen, was ich nicht möchte und mir gut tut.
Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich gegen die Akkupunktur bin. Ganz und gar nicht, ich finde das eine gute Sache. Für mich hat es einfach nicht gepasst, auf alle Fälle nicht mit Nadeln. Es gibt aber heutzutage andere Möglichkeiten, die Meridiane und Akkupunkturpunkte anzuregen. Sei es mit einem Gerät oder auf dem energetischen Weg.
Für mich hat sich daraus sogar noch ergeben, dass ich mich noch mehr mit den Meridianen auseinander setzen und in meine Arbeit einbinden werde. Aber alles auf energetischen Weg, d. h. auf rein geistiger Ebene und ohne Schmerzen. Das ist meine Stärke und das liegt mir.
Mein Anliegen bei diesem Blog-Artikel ist der, Ihr Bewusstsein zu verstärken, dass Sie sich Ihren Therapeuten oder Arzt auch (und vor allem) danach aussuchen, ob er auf Sie eingeht und Sie wahrnimmt. Es geht bei einer Behandlung um Sie und nicht darum den Therapeuten auf dem goldenen Thron zu huldigen. Die Zeit der Götter in weiss ist vorbei. Für mich stehen Arzt und Patient auf der gleichen Stufe.
Der Arzt, bei dem ich war, therapiert zwar (für unsere Verhältnisse) mit einer alternativen Heilmethode. Aber NICHT ganzheitlich. Ansonsten hätte er meine Wünsche und Bedürfnisse nicht ignoriert.
Fühlen Sie sich also bei einer Behandlung nicht wohl oder sind mit gewissen Massnahmen nicht einverstanden, teilen Sie es mit. Besteht der Therapeut auf seinem Konzept und geht nicht auf sie ein, stoppen Sie die Behandlung und suchen Sie sich jemand anderen.
Mir liegt sehr daran, dass die Klienten sich bei mir wohlfühlen und ich hoffe, dass mir das auch immer gelingt. Und sollte dies tatsächlich einmal nicht der Fall sein, bitte ich darum , dass ich einen riesengrossen Wink mit einem 10m Zaunpfahl bekomme..
So
01
Aug
2010
Zur Zeit bin ich in den Ferien auf Lanzarote und lasse die verschiedenen Eindrücke auf mich wirken. Ich habe festgestellt, dass es absoluten Spass macht, am Pool zu liegen oder im Café zu sitzen und die Menschen zu beobachten. So viele verschiedene Charaktere. Mein Mentor sagt immer, Medialität könnt ihr überall üben: im Bus oder Zug, an der Haltestelle usw. Aber total super finde ich es in den Ferien, denn dann kann man es total ruhig angehen lassen. Man liegt auf der Liege, geniesst die Sonne und die Natur und schaut einfach den Menschen zu. Das Tolle daran ist, dass es überhaupt nicht auffällt, da es jeder macht.
Vor ein paar Tagen fiel mir eine sehr grosse blonde Frau auf und das Erste, was mir in den Sinn kam, war, dass sie aus Deutschland kommt, Handball spielt und im Nationalkader ist. Diese Info hat mich förmlich angesprungen. Dann hat sich mein Kopf eingeschaltet und der meinte, dass sie wohl eher Korbball/Basketball spielt, da sie so gross ist. Sie ist nämlich einiges über 1.80 m gross.
Relativ schnell hörte ich sie natürlich sprechen und wusste dann, dass sie tatsächlich aus Deutschland kommt.
Gestern dann sass ich im Café und ich bin fast vom Stuhl gefallen und hätte laut "Wusst ich's doch!" geschrien. Dieselbe Frau kam herein und trug ein T-Shirt worauf folgendes stand: Deutschland Weltmeister 2007. Daneben war ein Handball-Männchen aufgedruckt... Das war echt der Hammer!
Im Normalfall bekommen Sie natürlich die Bestätigung nicht so frei Haus geliefert, aber durch das Üben werden Sie auch immer besser darin, verschiedene Dinge wahrzunehmen. Entspannen Sie sich und schauen Sie die Leute einfach an. Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn? Denken Sie nicht mit dem Kopf. Vielleicht beobachten Sie die Menschen einfach eine zeitlang um zur Ruhe zu kommen und den Kopf abzuschalten. Denn der nützt Ihnen bei dieser Übung überhaupt nichts, wie Sie sicher beim Lesen meiner Handball-Geschichte gemerkt haben. Meine Erfahrung zeigt, dass je abwegiger und abstruser etwas erscheint, je wahrscheinlicher es zutrifft.
Vielleicht kommt Ihnen auch ein Tier in den Sinn oder Sie sehen eines. Das passiert mir sehr oft bei meinen Kunden. Manchmal weiss ich es bereits bei der telefonischen Anmeldung oder dann nehme ich es erst wahr, wenn der Kunde bei mir ist. Meistens handelt es sich um ein Krafttier, dass momentan um diese Person ist.
Vor ein paar Jahren habe ich bei einem Familienstellen teilgenommen und bereits bei der Begrüssungsrunde, sah ich bei einem Mann einen grossen Adler auf den Schultern sitzen. Das Bild liess nicht nach, sodass ich ihn immer wieder ansehen musste. Damals habe ich mich noch nicht so richtig getraut, ihn darauf anzusprechen, als ich dann in der Pause aber sah, dass er einen Adleranhänger trug, konnte ich mich nicht mehr zurück halten und erzählte ihm, was ich sah. Daraufhin zog er seinen T-Shirt-Ärmel hoch und hervor kam eine grosse Adlerkopf-Tätowierung auf dem Oberarm...
Sehr interessant ist es, sich die Tätowierungen der verschiedenen Menschen einmal genauer anzusehen und daraus Rückschlüsse auf den Besitzer des Tattos zu schliessen. In der Regel überlegt man es ja sehr genau, was für ein Motiv man sich stechen lässt. Denn es bleibt ja bekanntlich ein Leben lang und es kennzeichnet einem.
Gestern sah ich tatsächlich einen Mann mit einem Superman-Logo auf dem Oberarm. Ein Superman wird er wohl kaum sein, denn so einer hätte es nicht nötig, sich anzuschreiben. Ob er wohl Minderwertigkeitskomplexe hat? Für einen besonders humorvollen Menschen halte ich ihn eigentlich nicht.
Kürzlich sah ich eine Frau, die hatte eine dolchähnliche Tätowierung auf dem Nacken mit der Spitze Richtung Kopf. Mich würde es nicht wundern, wenn sie öfters unter Kopfschmerzen leidet... und zwar stechende.
Vielleicht haben Sie schon das Photo des Mannes gesehen, der eine Halbglatze hat. In der Glatze Richtung Haaransatz ist ein Mann, der Rasen mäht, tätowiert. Definitv für mich ein Mann, der Humor hat und sich selber auf die Schippe nehmen kann.
Oder was denken Sie darüber: Um den Oberarm windet sich 3x Stacheldraht und endet in einem Dornengebäusch (oder so ein ähnliches Gebilde). Fühlt sich dieser Mann gefangen oder gepisackt? Wie ist wohl seine Einstellung dem Leben gegenüber? Interessanterweise befindet sich auf derselben Körperseite auf seinem Schulterblatt das Tattoo einer Indianerfrau. Ob das wohl einen Zusammenhang hat?
Vor ein paar Jahren haben sich sehr viele Frauen eine Rose stechen lassen. Welcher Typ Frau macht das? Vielleicht Damen, die gerne mit der Mode gehen?
Im Fernsehen sah ich eine Dokumentation über einen Mann, der einen totalen Disney-Spleen hat. Sein ganzes Haus ist voller Disney-Artikel, sein ganzes Leben dreht sich darum. Selbst seine Ehe war ihm weniger wichtig, als seine Disney-Affinität. Es geht sogar so weit, dass sein ganzer Körper über und über mit Disneyfiguren tätowiert ist. Was meinen Sie dazu....?
Ja ich weiss, über die Tätowierung eines Menschen Rückschlüsse auf sein Wesen zu ziehen, hat nichts mit Medialität zu tun. Das ist richtig. Aber ich finde, dass es eine gute Übung ist, Menschen wahr zu nehmen und verschiedene Kanale bei sich zu öffnen.
Wenn Sie medial bei Menschen Dinge wahrnehmen oder Charakterzüge feststellen, egal was, geht es nie darum, über Menschen zu urteilen oder sie zu kritisieren, geschweige denn ihr Wissen zu deren Nachteil einzusetzen. Sie stellen schlicht etwas fest. Vergessen Sie nie, dass Sie selber auch Ihre Handycaps haben.
Nutzen Sie alle Ihre Sinne, vor allem Ihre Medialen (siehe Blog meine spirituelle Sinnsuche). Lassen Sie sich überraschen, auf wieviele Arten sie Informationen bekommen können. Es gibt keine einzig richtige Form der medialen Wahrnehmung. Jeder Mensch ist verschieden und genauso unterschiedlich nimmt jeder mensch medial wahr. Der eine ist im Sehen gut, der andere wiederum in etwas total anderem. Oder dann gibt es Menschen, die in mehreren medialen Wahrnehmungsformen stark sind.
Wenn Sie gerne mehr darüber wissen oder lernen möchten, empfehle ich Ihnen, einen Kurs in Medialität zu besuchen. Lassen Sie sich von einer Person, der Sie vertrauen, ein geeignetes Medium empfehlen. Denn nicht jedes Medium ist ein gutes Medium. Oder aber Ihnen liegt die Art des/r Lehrers/in nicht, Sie schwingen einfach nicht auf der gleichen Wellenlänge. Daher schlage ich Ihnen vor, sich vorher zu informieren, um möglichst Enttäuschungen zu vermeiden.
Auf alle Fälle wünsche ich Ihnen viel Spass beim Ausprobieren der verschiedenen Wahrnehmungsformen!
Sa
31
Jul
2010
Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie Sie grundsätzlich das Leben ansehen? Sehen Sie mehr die negativen Dinge oder erfreuen Sie sich eher an den positiven Ereignissen um Sie herum?
Ich frage Sie dies, weil es sehr wichtig ist, wie Ihre Grundeinstellung ist. Je nach dem wie diese ist, verläuft auch Ihr Leben.
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schauen Sie sich aus einer gewissen Distanz an:
Seien Sie bitte ehrlich bei dieser Selbstschau, Sie würden nur sich selber belügen und verpassten die Chance, Ihrem Leben einen positiven Touch zu geben.
Na, sind Sie zu einem Ergebnis gekommen?
Mo
26
Jul
2010
Da ich nun eine zweite Bekannte habe, die sich in den Ferien in Tunesien in einen Einheimischen verliebt hat, nehme ich dies zum Anlass, dazu einen Blog zu schreiben. Kein spirituelles Thema, aber da wir Ferienzeit haben, ein Blog mit aktuellem Inhalt ;-)
Ferien und Liebe - das passt doch wunderbar zusammen, nicht wahr? Man ist entspannt, geniesst die Sonne, den Strand und lässt die Sorgen einmal zu hause. Frau (oder auch Mann) ist offen, einmal Dinge zu tun, die sie sonst nicht tut.
Geht sie zusammen mit Ihrem Partner in die Ferien, wird sie in der Regel von den einheimischen Männern in Ruhe gelassen. Bei einer Frau, die allerdings alleine, oder mit einer anderen Frau, unterwegs ist, sieht das ganz anders aus.
Können Sie die Ferienaffäre als Ferienflirt nehmen, ist das okay. Dann geniessen Sie diese Zeit und kommen anschliessend gestärkt aus den Ferien zurück.
Anders sieht es da aus, wenn Sie anfällig für Zuneigung, Zärtlich- und Aufmerksamkeiten sind. Wenn Sie lange alleine waren und gerade zu nach Liebe lechzen. Und genau da fängt das Problem an. Es wird nämlich nicht lange dauern und sie erliegen dem Charme eines "Casanovas" und glauben seinen Beteuerungen. Beliebt ist u. a. folgender Spruch: Ich möchte nicht noch einmal verletzt werden! Dieser Satz zieht doch enorm bei uns Frauen, nicht wahr? Da wir genau dies ja auch nicht möchten und tief in unserem Herzen ja auch der Zweifel ist, ob er es auch wirklich ernst meint.
Oder er erzählt Ihnen, dass er verlassen wurde und sie ihn einfach sitzen gelassen hat. Vielleicht lernen Sie auch seine Familie kennen, z. B. seine Mutter. Oder seine Bekannten nennen Sie schon bei seinem Nachnamen. Alles Punkte, die Ihre Zweifel beseitigen oder in den Hintergrund rücken lassen.
Und jetzt kommt natürlich der Satz, dass man nicht alle in den gleichen Topf werfen kann und das bei Ihnen etwas ganz anderes ist.
Okay. Ja, ich bin sicher, dass es auch Fälle gibt, wo alles wirkliche Liebe war und wunderbar geendet hat. Und ich möchte auch gar nicht alle Männer in den gleichen Topf werfen, das wäre nicht fair und richtig. Aber die Erfahrung zeigt, dass in mindestens 85 % der Fälle alles Lüge ist.
Versetzen Sie sich einmal in die Lage dieser Männer. Sie wohnen in einem Land, dass zwar wunderschön ist, aber wirtschaftlich geht es ihnen meistens sehr schlecht. Sie können froh sein, wenn sie überhaupt eine Arbeit haben. Die hygienischen Zustände sind meistens nicht so toll und die einheimischen Frauen.... tja.... diese Erfahrungen können sie meistens erst in der Hochzeitsnacht machen.
Was liegt näher, als das Sprungbrett zum "Reichtum" zu nutzen, wenn es doch schon vor der Türe ist. Und da kommen Sie als Touristin ins Spiel. Schafft er es, dass Sie ihn in Ihr Land kommen lassen, ist das doch toll. Hier hat er mehr Lohn (und wenn es nur Arbeitslosengeld ist) und er kann sogar noch ein bisschen Geld heimschicken.
Ein gutes Hilfsmittel dafür ist, zu sorgen, dass das "Sprungbrett" schwanger wird. Welche Frau würde nicht dem Vater ihres Kindes helfen und ihn bei sich haben wollen.
Ich kann dies sehr gut verstehen und wäre ich in der Situation dieser Männer, würde ich vielleicht gleich handeln. Auch deren Mütter kann ich verstehen: welche Mutter will nicht das Beste für ihr Kind. Und wenn es gut geht, hat die Familie ja auch noch etwas davon.
Bei einer Kollegin kam sogar heraus, dass besagte Exfreundin ihres Schatzes (welche ihn so brutal verlassen hatte) schwanger war und schlussendlich Zwillinge bekommen hat. Meine Kollegin hatte schlussendlich Kontakt mit ihr. Er hat diese Frau verlassen, weil er jemanden anderen kennengelernt hat. Diese Frau war damals um die 40 Jahre und lebt in Deutschland und die andere, für die er sie verlassen hat, war meine Kollegin und 10 Jahre jünger und lebt in der Schweiz. Das war wohl das bessere Angebot!
Lüge über Lüge und sie war bei weitem nicht die einzige Frau. Teilweise fliegt die eine weg und eine Stunde später kommt bereits die nächste. Oder aber es sind sogar zwei gleichzeitig anwesend, dann wird es logistisch etwas schwieriger. Aber auch das lässt sich lösen, wie ich erfahren durfte.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, gehen Sie doch auf die Website http://www.1001geschichte.de. Da stehen viele Geschichten von Frauen und Ihren Liebesgeschichten. Auch der Begriff "Bezness" wird da erklärt.
Ich wünsche Ihnen auf alle Fälle nur wunderschöne Erfahrungen in den Ferien und seien Sie zwischendurch auch ein bisschen kritisch, smile.
So
23
Mai
2010
Über kaum ein spirituelles Gesetz wurde in den letzten Jahren so viel geschrieben, wie über das Gesetz der Anziehung. Aber immer noch gibt es Menschen, die es noch nicht kennen oder einfach nicht daran glauben. Das ist sehr schade.
Das Gesetz der Anziehung besagt, dass alles, was wir denken, sagen oder tun unsere Realität beeinflusst.
"Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen,
was wir gedacht haben."
Buddha
Wir sind wie ein Sender, der alles ins Universum ausströmt. Und dieses reagiert prompt. Wie der Spruch schon so schön sagt: "Gleich und gleich gesellt sich gern."
Fr
23
Apr
2010
In meiner Praxis sehe ich viele Menschen, die genau so wie ich auf der Suche nach Spiritualität oder ihrem Sinn des Lebens sind. Daher dachte ich mir, weshalb soll ich nicht meine Erfahrungen mit andernen Suchenden teilen? Vielleicht hat der Eine oder Andere ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich oder hat sich die gleichen Fragen schon gestellt. Wie auch immer, ich wollte auf alle Fälle einmal niederschreiben, was mich zwischendurch so beschäftigt.
Als ich die ersten Male mit medialen Menschen konfrontiert wurde, habe ich automatisch angenommen, dass mediale Menschen auch spirituell seien. Zwar kannte ich damals den Begriff Spiritualität noch nicht, aber ich nahm an, dass diese Menschen herzlich und nett seien und für alle das Beste möchten.
Tja, da war ich wohl sehr naiv, lach. Dementsprechend waren auch meine Erfahrungen. Ich habe lange Zeit nur mediale Lehrerinnen erlebt, die auf mir rumgehackt haben, mich verbal angegriffen haben oder einmal wurde mir sogar in einem Seminar (dass bei mir zu hause statt fand!) etwas sehr Persönliches, was ich mit der Lehrerin in einem privaten Gespräch besprochen hatte, vor allen Seminarteilnehmern an den Kopf geworfen. Ich war dermassen überrascht, schockiert und konnte es nicht fassen, dass ich mich gar nicht wehrte. Erst im nachhinein schrieb ich ihr, dass ich mit diesem Verhalten nicht einverstanden war und dass dies ein Vertrauensmissbrauch war.
Ich war soweit, dass ich mir sagte, wenn dies Spiritualität sein sollte, verzichte ich dankend! und verlangte von der geistigen Welt einen Mentor. Ansonsten ich mit Sprititualität, Medialität oder sonst irgend einer "tät" nichts mehr am Hut haben wollte.
Und dieser Mentor wurde mir kurze Zeit später frei Haus geliefert, smile. Nun durfte ich die Medialität auf herzerwärmende Art kennenlernen und keiner haute mir mehr dauernd eine auf den Kopf. Sondern ich wurde ermutigt und gefördert und konnte so ohne Angst meine ersten Schritte in die Medialität machen.
____________________________________________________________
Bevor ich nun weiterschreibe, möchte ich zuerst die Begriffe Spiritualität und Medialität erklären.
In Wikipedia wird Spiritualität wie folgt definiert:
"Spiritualität (v. lat.: spiritus = Geist, Hauch) bedeutet im weitesten Sinne eine Form von Geistigkeit als Gegensatz zum rein rationalen Denken und einer materiellen Körperlichkeit. Sie steht für die gelebte Verbindung zum Formlosen, göttlichen, transzendenten oder der Unendlichkeit. Sie ist auch eine Art Lebenspraxis. Sie bezeichnet das Bewusstsein, dass die menschliche Seele ihren oder der menschliche Geist seinen Ursprung einer göttlichen oder transzendenten Instanz verdankt oder zu einer absoluten höheren Wirklichkeit in Beziehung steht. "
Spiritualität bedeutet für mich eine soweit möglich bewusste Beschäftigung mit Sinn- und Wertfragen des Daseins, der Welt und der Menschen und besonders der eigenen Existenz und seiner Selbstverwirklichung im Leben. Ein wichtiger Aspekt ist für mich auch, wie ich mit anderen Menschen umgehe. Ein spiritueller Mensch behandelt andere Menschen und Tiere mit Anstand und Respekt und bringt auch eine gewisse Nächstenliebe mit sich. Er freut sich auch über den Erfolg anderer Mitmenschen und stellt nicht nur sich selber in den Vordergrund. Spiritualität bedeutet für mich auch ein ganzheitliches Denken und Handeln (siehe spirituelle Gesetze).
Für die Medialität eine Begriffserklärung zu finden, ist nicht ganz so einfach. Daher nachfolgend mein Verständnis von Medialität:
Neben unseren 5 üblichen Sinnen (riechen, hören, fühlen, sehen und schmecken) wird oft auch vom sogenannten 6. Sinn gesprochen. Sie denken z. B. an einen alten Bekannten und ein paar Stunden später begegnen Sie ihm. Oder irgendwie haben Sie das Gefühl, nicht dieses Flugzeug zu nehmen. Sie tun es nicht und erfahren im nachhinein, dass es abgestürzt ist.
Man kann hier auch von Intuition reden oder eben von gelebter und angewandter Medialität. Medialität, welche hier (bewusst oder unbewusst) im alltäglichen Leben genutzt wurde. Diese Form lässt sich übrigens sehr gut fördern: je mehr man sich auf sein "Bauchgefühl" (Intuition) verlässt, desto mehr zieht man sie auch in sein Leben. Aber bitte: den gesunden Menschenverstand nicht vergessen! Ohne Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen, hat definitiv nichts mit Medialität oder Intuition zu tun, sondern ist schlicht und einfach eine schlechte Entscheidung...
In der Medialität wird unter folgenden Erscheinungsformen unterschieden:
______________________________________________________________
Ein medialer Mensch muss also nicht zwangsläufig spirituell sein. Genauso wie ein spiritueller Mensch nicht automatisch die Medialität nutzen muss.
Und genau das habe ich damals falsch verstanden. Medialität kann ja nicht nur für das Positive genutzt werden, sondern auch für die dunkle Seite, d. h. zum Schaden von jemandem. Und solch' ein Verhalten ist nun definitiv nicht spirituell.
Unterdessen begegne ich immer noch zwischendurch medialen Menschen, die sogar Spiritualität predigen, aber in der nächsten Minute ein Verhalten an den Tag legen, welches alles andere als spirituell ist. Passiert ist mir das bei einem Vortrag eines bekannten englischen Mediums. Ihr Verhalten war sogar äusserst rüde.
Nach solchen Vorfällen bin ich jeweils äusserst erschüttert und kann einfach nicht verstehen, wie Menschen sich so benehmen können. Sie sind einfach nicht mehr authentisch. Für mich verlieren sie sofort an Glaubwürdigkeit.
Die Frage stellt sich aber für mich, wieso ich dann überhaupt mit solchen medialen Menschen konfrontiert werde.
Ich denke, dass wohl jeder einzelne Punkt zutrifft und vielleicht sehe ich einige wichtige Lernpunkte noch gar nicht. Auf alle Fälle habe ich wahrscheinlich doch schon etwas dazu gelernt, denn heute merke ich es, bevor ich ein Seminar buche und mitten im Dilemma stecke, smile. Ich hoffe, das bleibt so, Holz anfassen ;-)
Eine weitere Frage stellt sich natürlich für mich auch noch: verhalte ich mich denn immer spirituell meinen Mitmenschen gegenüber?
Wahrscheinlich auch nicht immer, könnte ich mir vorstellen. Mit Sicherheit habe ich zwischendurch durchaus nicht sehr spirituelle Gedanken, smile. Läuft ein Tag einmal schlecht, ist die Hürde für "eine geistige Umweltverschmutzung" nicht sehr hoch. Trotzdem ist es mir ein grosses Anliegen, selber ein spirituelles Verhalten an den Tag zu legen und hoffe, dass mir das immer öfter noch gelingt.
Aber an einem Punkt muss ich noch arbeiten: unterdessen habe ich nämlich nicht mehr wirklich den Mut, Menschen kennen zu lernen, die ein Buch geschrieben haben, lach. Tja, Angst vor Enttäuschung, nicht wahr? Aber man kann nun wirklich nicht alle Autoren in den gleichen Topf werfen, daher nehme ich mir vor, bei Gelegenheit heraus zu finden, ob es auch mediale Autoren gibt, die nicht nur spirituell schreiben, sondern auch spirituell handeln... ;-)
In diesem Sinne, vielen Dank für's Lesen meines 1. Blog's und ein schönes Frühlingswochenende
Brigitte Sieber
Die auf diesen Seiten veröffentlichten Ratschläge wurden von mir sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie kann dennoch nicht übernommen werden. Ebenso ist die Haftung des Verfassers und von mir Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen.